Andreas Borutta

iPhone zur Kommunikation im Notfall - für Senioren

Veröffentlichung dieser Seite: 25.9.19
Letzte Änderung: 5.4.22

Einleitung

Hier geht es um eine starke Vereinfachung der Bedienoberfläche eines iPhones für die Bedürfnisse eines Seniors in einem Notfall. Er soll es so leicht wie möglich haben die notwendige Kommunikation zu bewältigen.

Was sind die Randbedingungen?

 

Wesentlich für meinen Ansatz sind sog. Kurzbefehle, die es ermöglichen mehrere Schritte zu einem einzigen zusammenzufassen. Für das Projekt habe ich ein iPhone voll funktionsfähig eingerichtet, damit Interessierte es ausprobieren können.

Am 13.11.19 habe ich das Projekt im Detail den Mitgliedern des SeniorenComputerClubs Berlin-Mitte vorgestellt und mit ihnen diskutiert. Verbesserungsvorschläge sind bereits eingeflossen.

Einrichtungsschritte

iOS: 13.3
Gerät: iPhone SE

Legende: ES=Einstellungen, [ ]=Aus, [x]=An

  1. Zugänglichkeit erleichtern
    1. Kein Sperrcode/Touch-ID
      ES > Touch-ID & Code > ...
      
Das fünfmalige Drücken der Standbytaste für den Zugang zum Interface "Notruf SOS" ist zu schwierig für Senioren, insbesondere wenn das Gerät in einer Sturzschutzhülle steckt.

      Das gleichzeitige Halten einer Lautstärketaste und der Standbytaste steht nur an neueren Geräten zur Verfügung und ist ebenfalls zu schwierig.
      Touch-ID funktioniert nicht zuverlässig mit feuchten Fingern.
      Achtung! Wenn man keinen Sperrcode am iPhone einrichtet, verliert man die Möglichkeit an einem iPad, welches sich im gleichen WLAN befindet und mit der gleichen Apple-ID angemeldet ist, SMS-Nachrichten zu schreiben. Das dient als Sicherheitsmerkmal.
    2. Keine SIM-PIN
      ES > Mobiles Netz > [ ] SIM-PIN
    3. Zwei-Faktor-Authentifizierung für Apple-ID deaktivieren
      ES > [Name des Seniors] > Passwort & Sicherheit  > Zwei-Faktor-Authentifizierung > Aus
    4. Zeit zur Sperre der Anzeige nicht zu kurz
      ES > Anzeige > Automatische Sperre > 5 Minuten
  2. Hörbarkeit
    Maximale Klingellautstärke sicherstellen
, indem verhindert wird, dass sie sich vom Maximum versehentlich durch die Tasten verstellt.
    ES > Töne&Haptik > Klingel - und Hinweistöne: Schieber auf Maximum > [ ] Mit Tasten ändern
  3. Lesbarkeit
    1. Größere Schrift
      ES > Bedienungshilfen > Anzeige & Textgröße > Größerer Text > Den Schieber passend justieren
    2. Fetter Text
      ES >Bedienungshilfen > Anzeige & Textgröße > [x] Fetter Text  
    3. Größere Bedienelemente
      Nur bei Geräten mit größerem Display. Beim iPhone SE wird diese Option nicht angeboten.
      ES > Anzeige > Anzeigezoom > Vergrößert
    4. Maximale Helligkeit
      ES > Bedienungshilfen > Anzeige & Textgröße > [ ] Auto-Helligkeit
      Dann im Bedienfeld Helligkeit noch das Maximum einstellen:
      ES > Anzeige und Helligkeit > Schieber auf Maximum stellen
    5. Transparenz reduzieren
      ES > Bedienungshilfen > > Anzeige & Textgröße > [x]  Transparenz reduzieren
    6. Kontrast erhöhen
      ES > Bedienungshilfen > Anzeige & Textgröße > [x] Kontrast erhöhen
      Dann noch einen schwarzen Hintergrund für Homescreen und Sperrbildschirm: ES > Hintergrundbild > Neuen Hintergrund wählen > Einzelbild > Schwarzes Bild (ganz am Ende der Liste) auswählen
    7. Bewegung reduzieren
      ES > Bedienungshilfen > [x]  Bewegung reduzieren
    8. Batterieladung in Prozent anzeigen
      ES > Batterie > [x] Batterieladung in %
    9. Monochromer Hintergrund
      ES > Hintergrundbild > Neuen Hintergrund wählen > Einzelbild > Schwarze Fläche (das letzte Bild in der Auswahl)
  4. Nicht Benötigtes deaktivieren
    1. Keine Mitteilungen
      Ausnahme: Telefon und SMS, dort nur als Badge

      ES > Mitteilungen > ...
    2. Keine Vorschau bei Mitteilungen
      ES > Mitteilungen > Nachrichten > Vorschauen zeigen > Nie
    3. Widgets entfernen
      Auf dem Homescreen nach rechts wischen > Nach unten scrollen > Bearbeiten > Minus-Symbol bei allen wählen
    4. Einzige App auf dem Homescreen: Telefon
      
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    5. Beim Anheben nicht aktivieren
      ES > [ ] Beim Anheben aktivieren
    6. Siri deaktivieren
      ES > Siri & Suchen > [ ] Für Siri Home-Taste drücken
    7. Tastaturen entfernen
      ES > Allgemein > Tastaturen > Tastaturen > Bearbeiten > Emoji-Symbole: Minus-Symbol > Englisch > Minus-Symbol
    8. Tastaturautomatismen deaktivieren
      ES > Allgemein > Tastaturen > [ ] ... Auto-Großschreibung, Auto-Korrektur, Rechtschreibprüfung, Feststelltaste, Vorschläge, Intelligente Interpunktion, Zeichenvorschau, "." Kurzbefehl, Diktierfunktion
      Dann noch Textersetzungen deaktivieren: ES > Allgemein > Tastaturen > Textersetzung > Bearbeiten Dort alle entfernen
    9. MMS deaktivieren
      ES > Nachrichten > [ ] MMS-Nachrichten
    10. Mobile Daten aus
      Falls der Senior keinen Datentarif verwendet.
      ES > Mobiles Netz > [ ] Mobile Daten
    11. Werbetracking deaktivieren
      ES > Datenschutz > Werbung > [x] Ad-Tracking beschränken
  5. Benötigtes aktivieren
    1. Bluetooth an
      ES > Bluetooth > [x] Bluetooth
      Das ist nützlich bei einem verlorenen Gerät
  6. Position des Seniors ermitteln
    Achtung! Diese beiden Funktionen setzen eine Datenverbindung (einzige Ausnahme: siehe den vorherigen Punkt) beim Gerät des Seniors voraus. Eine Ortung durch den Betreuenden ohne eine solche Datenverbindung beim Gerät des Seniors ist durch die weiter unten beschriebenen Kurzbefehle möglich.
    1. Standort teilen
      Diese Funktion erlaubt es "Familienmitgliedern" ohne sich auf icloud.com einloggen zu müssen, einfach aus ihrem Gerät heraus, das Gerät eines "Familienmitgliedes" zu orten.
      Im Gerät eines "Familienmitgliedes" eine Familienfreigabe einrichten:
      
Achtung! Der Organisator, derjenige also, der die Familienfreigabe einrichtet, muss dafür zwingend eine Zahlungsmethode einrichten. Ein Guthaben wird als Zahlungsmethode für den Organisator nicht akzeptiert.
      ES > [Name des "Familienmitgliedes] > Familienfreigabe > Erste Schritte > 
...
      Im Gerät des Seniors:
      ES > [Name des Seniors] > Standort teilen > [x]Standort teilen
    2. iPhone wiederfinden
      
Diese Funktion wird auch dafür eingerichtet, damit das Gerät bei Verlust oder Diebstahl gesperrt werden kann.
      Mit dieser Funktion kann alternativ zur vorab genannten Methode ebenfalls das Gerät des Seniors ermittelt werden. Ein Verwandter benötigt dann die Login-Daten zum iCloud-Konto des Seniors.
      ES > [Name des Seniors] >Wo ist? > Mein iPhone suchen > [x] Mein iPhone suchen, [x] Letzten Standort senden, [x] Offline-Suche aktivieren
      
Der Verwandte kann sich dann auf einem beliebigen Gerät mit einem beliebigen Browser in icloud.com mit den Login-Daten des Seniors einloggen. Dort: iPhone finden > Alle Geräte > Gerät auswählen
  7. Notruf über VoWifi bei fehlendem Mobilfunknetz
    Wenn der Senior zum Beispiel im Keller des eigenen Hauses oder in irgendeinem anderen Gebäude gestürzt wäre und zwar WLAN aber keinen Mobilfunkempfang hat, kann er über VoWifi (alternative Bezeichnung sind "Wlan Call" oder "Wifi Calling") einen Notruf absetzen.

    Die Telekom unterstützt Notrufe auch in diesem Modus: "Notrufe zur 110 und 112 sind über WLAN Call möglich."
    Achtung! VoWifi wird bei der Telekom bei allen Laufzeitverträgen, nicht aber bei allen Prepaid-Verträgen unterstützt. Ein Beispiel für einen Prepaidanbieter im Telekomnetz, der VoWifi anbietet: Norma Connect.
    ES > Telefon > WLAN-Anrufe > [x] WLAN-Anrufe auf iPhone
    Bei den Netzanbietern Vodafone und Telefonica wird VoWifi nicht unterstützt.
  8. Kurzbefehle auf Homescreen
    1. Telefonanruf zu 112
      112

      Kurzbefehl erhalten (Muss mit eigenen Daten angepasst werden!)
      Bevor der Anruf startet, wird eine Bestätigung "Notruf 112 starten?" abgefragt, was mit "OK" bestätigt werden muss. Damit durch versehentliches Betätigen des Kurzbefehls (in der Jackentasche) beim iPhone ohne Sperre kein Notruf ausgelöst wird.
      Damit Sie die Funktion testen können, habe ich als Zielrufnummer "040428990" eingetragen, eine Zeitansage. Die korrekte Nummer "112" müssen sie also noch eintragen. Ich möchte so verhindern, das beim Testen versehentlich die Rettungsleitstelle belästigt wird.
    2. Positionskoordinaten anzeigen
      Position

      Kurzbefehl erhalten

      Dieser Befehl dient dazu mit einem einzigen Fingerdruck eine Ausgabe der Positionskoordinaten in Textform zu erhalten.

      Die Ausgabe des Textes erfolgt in großer, also gut lesbarer Schrift, die Zahlen sind sauber formatiert und stehen fluchtend untereinander.
      Der Senior kann so während eines Telefonates mit 112 diese Koordinaten aufrufen und vorlesen - falls die Rettungsleitstelle noch nicht das Verfahren AML einsetzt, bei welchem die Koordinaten automatisch übermittelt werden.
      Die Koordinaten wurden im Kurzbefehl bewußt auf 5 Nachkommastellen gerundet. Die Genauigkeit ist angemessen.
      Die Rettungsleitstelle in Bielefeld versicherte mir, dass vorgelesene Koordinaten problemlos und schnell direkt in ihr System eingegeben werden können.
    3. Telefonanruf zu Notfallkontakt
      Tochter

      Kurzbefehl erhalten (Muss mit eigenen Daten angepasst werden!)

      Als Bezeichnungen für die "Kurzwahlen" werden bevorzugt die Verwandschaftsbezeichnungen "Tochter", "Sohn", "Bruder", etc. verwendet. So können Helfer sie leichter zuordnen. Natürlich geht dies nur solange, wie nur eine einzige Tochter/Sohn/Bruder etc. aufgeführt wird. Sobald es mehr als eine ist, passen Vornamen besser als "Tochter 1" und "Tochter 2".
      Damit Sie die Funktion testen können, habe ich als Zielrufnummern "040428990" eingetragen, eine Zeitansage. Die korrekte Nummer müssen sie also noch eintragen.
    4. SMS mit Position als Google-Maps-Link an Notfallkontakt senden
      Tochter

      Kurzbefehl erhalten (Muss mit eigenen Daten angepasst werden!)

      Dieser Befehl könnte z.B. unmittelbar nach einem Anruf eines Notfallkontaktes genutzt werden.
      Beispieltext einer Ausgabe:
      Ich bin an dieser Position:
      https://google.com/maps/search/?api=1&query=52.490160,13.369508

      Ich habe bewußt den Dienst Google Maps gewählt, weil er am verbreitetsten und somit vermutlich auch den meisten Empfängern am vertrautesten ist.
      Achtung! Auch dieser Kurzbefehl muss selbstverständlich noch angepasst werden. Der Empfänger (voreingestellt ist "0123456789") muss geändert werden und eventuell möchten Sie den einleitenden Text der SMS vor dem Link ebenfalls anpassen.
      Damit, wie beim 112-Anruf, ein versehentliches und unbeabsichtigtes Versenden vermieden wird, habe ich auch hier eine Bestätigung in den Kurzbefehl eingefügt.
      Gleichnamige Kurzbefehle wie "Tochter" für den Telefonanruf und nochmal "Tochter" für die SMS mit der Position sind nicht möglich. Entweder man schreibt für die SMS mit der Position z.B. "SMS Tochter" oder man wendet einen Trick an. Es gibt spezielle Leerzeichen, die "keine Breite" haben. Beispiel: Das Zeichen zwischen den Anführungszeichen "​". Wenn man es mitten in den Namen einfügt, wird er als anderer Name betrachtet.
      Hinweis zu meiner Wahl der Icons:
      Eine Zeitlang hatte ich eigene Icons verwendet, die eine befreundete Grafikerin auf meine Bitte angefertigt hatte. Aber das Zuweisen solcher Icons ist aufwändig. Daher habe ich das doch wieder verworfen. Die von Apple in den Kurzbefehlen angebotenen Icons sind nicht perfekt. Aber letztlich muss man die Bedeutung der Icons sowieso erlernen. Und dann spielt es keine so große Rolle mehr, ob man ein besseres oder weniger gutes Icon verwendet.

Einbettende Maßnahmen

In dieser Rubrik geht es auch um eine Etablierung von Gewohnheiten, die so die Verfügbarkeit des "Gesamtsystems" im Notfall verbessern.

  1. Wiederholtes Einüben der Verwendung
    Enkel könnten dabei eingespannt werden, damit das Üben einen leichten, spielerischen Charakter bekommt. "Hey Opa, schick mir mal Deine Positionskoordinaten."
  2. Wahl des Netzes mit der besten Verfügbarkeit
    In den meisten Regionen ist es das Netz der Telekom
  3. Alte Akkus an älteren Geräten durch neue ersetzen
    Bei Geräten, die einige Jahre alt sind, ist oft die Kapazität des Akkus deutlich geringer geworden. Hier lohnt sich ein Tausch, damit der Akku wieder die maximale Kapazität hat.
  4. Aufladen immer am gleichen Ort
    Ein praktischer Ort könnte der Nachttisch sein. Beim Zubettgehen wird das Gerät zum Laden angeschlossen. Beim Aufstehen wird das Gerät in eine Tasche der Kleidung gesteckt, damit es immer "am Körper" ist.
  5. Aufladen vereinfachen
    Das Gerät mit einem QI-Empfänger ergänzen (bei älteren Geräten, wo diese Funktion nicht bereits integriert ist), der in die Hülle eingelegt wird. Dann kann das Gerät drahtlos auf einem QI-Ladegerät geladen werden. Das vereinfacht die Handhabung und so möglicherweise auch das Entwickeln einer Gewohnheit/Routine.

    Wichtig erscheint mir die Verwendung eines Ladegerätes in der Bauform "Ständer" statt "Matte". Bei einer Matte bestünde die Gefahr, dass das Smartphone leicht versetzt aufgelegt wird und dann nicht lädt. Zudem wäre bei einem auf einer flachen Matte liegenden Gerät auch die Gefahr größer, dass man versehentlich an das Gerät stößt, es sich verschiebt und daraufhin nicht mehr geladen wird.


  6. Schaden durch Stürze abmildern
    Es gibt Hüllen, die stark verdickte Ecken haben. Dies sollte beim Herunterfallen des Gerätes auf einen harten Untergrund die Schadenswahrscheinlichkeit deutlich verringern.
  7. Gedruckte Infos auf der Rückseite
    Name des Besitzers, Notfallkontakte mit Telefonnummer. So können Ersthelfer schnell auf wichtig Infos zugreifen, selbst wenn das iPhone bei einem Sturz zerstört wurde.
  8. Ausweichlösung bei geleerten Akku
    Kleiner Zusatzakku (ca. 40g), der stets mitgeführt wird: ohne Kabel, direkt zum Anstecken, also sehr einfach in der Handhabung. Falls doch einmal das Aufladen des Gerätes vergessen wurde, kann er zum Einsatz kommen.
  9. Schutz gegen Starkregen
    Ein einfacher Gefrierbeutel (sie werden aus Kunststoff hergestellt, der viel robuster ist als der von normalen Plastiktüten), der gleichzeitig zur Aufbewahrung des Zusatzakkus dient.
  10. Verhindern von zu wenig Guthaben
    bei einem Prepaidvertrag: z.B. durch eine sog. "automatische Aufladung", wo dann automatisch ein Betrag eingezogen wird, wenn das Guthaben unter einen bestimmten Betrag gesunken ist.
  11. Verbesserung der Wahrnehmbarkeit eines eingehenden Anrufes
    durch ein Armbandgerät, welches bei eingehenden Anrufen vibriert. Einige kostengünstige Fitnesstracker können dies.
  12. Schutz gegen Drittanbieterabos
    Sperre beim Mobilfunkprovider
  13. Schutz gegen Fehler bei der Abrechnung
    Einzelverbindungsnachweis beim Mobilfunkprovider

Was nicht realisierbar ist

Hier liste ich auf, zu welchem Details ich experimentiert und recherchiert habe und keine Lösung finden konnte.

  1. Notruf über VoWifi bei Vodafone und Telefonica
    Die Telekom unterstützt dieses Merkmal.

    Vodafone unterstützt Notrufe in VoWifi dagegen nicht
    : "Du kannst mit WiFi Calling keinen Notruf wählen. Dann wechselt Dein Smartphone automatisch ins Mobilfunknetz."

    Telefonica auch nicht: "Notrufe sind über natives WIFI-Calling nicht möglich. Für das Absetzen eines Notrufs muss das Mobilfunknetz genutzt werden!"

    Die Gründe der Netzbetreiber sind mir nicht bekannt.
  2. Beim Aufruf eines Kurzbefehls das Verwaltungs-Interface nicht zeigen
    Wenn man das Homescreen-Icon zum Kurzbefehl "Position" wählt, öffnet sich das Verwaltungsinterface der App Kurzbefehle. Das ist für den Senior irritierend.
    Leider lässt sich dieses Verhalten nicht abstellen. Aus meiner Sicht ein Bug der App.
  3. Rückmeldung über den Erfolg/Misserfolg des Versendens einer SMS
    Eine solche Meldung würde das Empfinden fördern, dass Funktionen zuverlässig funktionieren. Oder informieren, wenn das Senden fehlgeschlagen ist.
  4. Warnsignal bei geringem Akkustand
    Warnsignal in wiederkehrenden Abständen, wenn die Akkuladung unter 40% sinkt - außer nachts.
  5. Dauer der Aktion "Aktuellen Ort abrufen" verkürzen
    Die Aktion dauert sehr lange.
  6. Einem Angerufenen etwas per Siri vorlesen lassen
    Das wäre viel eleganter, als wenn der Senior das selber tun muss.
  7. Sperren der Stummtaste
    Weil zum Einen der Status nicht auf dem Homescreen visualisiert wird und weil ein versehentliches Aktivieren dazu führt, dass der Senior nicht erreichbar ist
    Der Zweck "Temporär nicht klingeln", zum Beispiel für einen Theaterbesuch, könnte mit der Funktion "Nicht stören" umgesetzt werden
  8. "Slide to unlock" ("Schieben zum Entsperren")
    Damit beim Entsperren, wenn bewußte kein Sperrcode oder kein Touch-ID eingerichtet wurde, ein versehentliches Entsperren "in der Hosentasche" ausgeschlossen werden kann. Dann könnte auch die Bestätigung mit "OK" bei einem Anruf an 112 entfallen.
  9. SMS eines Betreuenden als Trigger (Auslöser) für eine SMS vom Betreuten
    Dann könnte der Betreuende die SMS mit den Positionsdaten auslösen. Bei einem Gerät ohne Datenverbindung wäre das von außen die einzige Möglichkeit

Ideale zukünftige Lösung: Armbandgerät

Warum überhaupt ein Armbandgerät? Weil nicht jeder ein Smartphone ständig am Körper tragen möchte. Weil ein Smartphone in der Jackentasche bei einem Sturz in einer bestimmten Körperlage nicht oder schwer erreichbar ist.

Was könnten wünschenswerte Merkmale sein?

  1. Grundkonzept
    1. Unabhängig vom Smartphone mit eigener SIM-Karte verwendbar. Falls der Nutzer auch ein Smartphone besitzt, wird idealerweise eine SIM-Karte mit der gleichen Mobilnummer verwendet wie die SIM-Karte im Smartphone.
    2. Nur zusammen mit einem Smartphone nutzbar, welches sich nah am Armbandgerät befinden muss. Verbindung via Bluetooth.
  2. Das Gerät verfügt über ein Mikrofon und einen gut hörbaren Lautsprecher.
  3. AML
  4. Akkulaufzeit im Standby mindestens 3 Tage
  5. Wasserdicht
  6. Drahtlos per QI-Ladegerät aufladbar
  7. Zusatzakku in passender kleiner Größe und Form, der drahtlos das Armbandgerät laden kann, falls doch mal der "Saft ausgegangen ist"
  8. Akku (in einer Werkstatt) austauschbar

Mir ist kein Gerät auf Markt bekannt, welches die Merkmale 1.1 oder 1.2 und zusätzlich mindestens die Merkmale 2, 3 und 4 erfüllt.