Effektiver Diebstahlschutz für Fahrräder

Es gibt diverse Strategien sein Fahrrad vor Diebstahl und Vandalismus zu schützen.
Ich gebe hier einige Anregungen zur Vermeidung äußerlicher Attraktivität eines
Fahrrades. Der Kreativität beim Makeup sind kaum Grenzen gesetzt.
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Eines der Ziele ist: für keine Komponente erhält ein Hehler auf dem
Schwarzmarkt noch 5 €. Ausnahme: der Rahmen. Er gehört zu den wenigen Teilen,
die kein
"mechanisches Makeup" erhalten.
Die Zeitaufwand für die unten angeregten Maßnahmen wird mühelos durch
eine erhebliche Erhöhung der echten Durchschnittsgeschwindigkeit wieder
aufgewogen:
Das Rad kann z. B. angeschlossen direkt vor dem Haus stehen
bleiben. Ein zeitaufwendiges Transportieren, gar über Treppen, entfällt.
Kleine Rennen mit Kurieren machen mehr Spaß als zuvor: Überraschungsvorteil!
Für die Tränen der Fetischisten übernehme ich die volle Verantwortung. Sie
können sich bei mir kostenfrei saubere Lappen abholen.
Weitere Anregungen sind willkommen. Ich werde sie hier auf Wunsch eingliedern.
Werkzeuge und Accessoires
- Schmirgelpapier
- Lackfarbe
- Feile
- Messer
- Lumpen
- Kreppklebeband
- weißes Gewebeklebeband
- Schlauchschellen
- Fahrradschlauch-Streifen
- Sektkorken
- Eisendraht
- Bindfaden
- Hühnerfedern
- Winterfell von Katze, Hund, Pferd
- Feuerzeug
- rostige Schellen
- rostige Schrauben und Muttern
- rosa Lockenwickler
- Heißkleber
- Lüsterklemmen
- Unterbodenschutzwachs
Vorschläge zur Vermeidung der äußerlichen Attraktivität eines
Fahrrades
- Rahmen
- Verschiedene Farben feucht in feucht mit einem Pinsel auftragen.
Dicke
Nasen sind ausdrücklich erwünscht.
Bevorzugt alte Farbe mit Resten von
Farbhaut verwenden.
- Felgen
- Ohne die Nippel zu verkleben oder die Flanken zu beschmieren werden auch die Felgen bekleckst.
- Vorbau
- Über einer Kerzenflamme etwas Heißkleber schmelzen und auf den
Vorbau tropfen lassen.
- Speichen
- Etwas Tesakrepp herumwickeln und ein paar Tropfen Farbe.
- Sattelstütze
- Mit einer Feile ein paar Riefen hineinfeilen. Nicht zu tief, aber sichtbar.
Einen gerissenen
schmalen Stoffstreifen um die Sattelstütze wickeln und verknoten.
Helle Farben
bevorzugen.
Nützlich ist auch ein rosa Lockenwickler, der über die Stütze gezogen wird.
- Pedalen
- Ein paar Streifen weißes – es verschmutzt sichtbarer – Gewebeband an
einigen Stellen um den Käfig wickeln.
Zusätzliche Lackfarbe nach Belieben.
Unbedingt einige gut sichtbare Riefen mit einer Feile erzeugen.
- Spiegel
- Aus einem alten dicken Drahtgriff eines Wandfarbeeimers einen neuen Halter biegen und
diesen mit einem Streifen eines alten Fahrradschlauches fest an den Lenker wickeln. Enden
verknoten.
Nebeneffekt: Beim Umkippen des Rades überlebt der Spiegel eher.
- Außenhüllen
- Falls Innenhüllen vorhanden sind, Teile des umschließenden Plastiks
der Aussenhülle entfernen. Die Aussenhüllen von Schalt- und Bremszügen
zusammen mit dem Rahmenrohr an einigen Stellen mit Bindfaden umwickeln.
- Bremzüge
- Die Enden mit einer lila Lüsterklemme gegen das Aufbüscheln schützen.
- Schutzbleche
- Mit der Feile einige Kerben in den Rändern feilen. Dann die Schutzbleche
weiß streichen. Die Naht seines Kopfkissens etwas eröffnen, eine Handvoll
Federn entnehmen und sie in die feuchte Farbe
einbetten.
Kopfkissen zunähen. Ich garantiere eine ruhigeren Schlaf, wenn das
Rad in Großstädten nachts auf dem Bürgersteig steht.
- Firmennamen
- Ob eingraviert, eloxiert oder Abziehbild. Alle, wirklich alle, müssen
unkenntlich gemacht werden. Überall, wo die Funktion nicht leidet, kommt
die Feile zum Einsatz. Schmirgelpapier ist ebenfalls hilfreich. An sehr
unzugänglichen Stellen wird wieder gepinselt. Dort wo keine Verletzungsgefahr
besteht wird rostiger dünner Eisendraht um einige Bauteile gewickelt. Auch
edle Naben können durch Umwickeln mit Eisendraht hervorragend an Appeal
verlieren.
- Komponenten
- Keine Komponente darf unbehandelt bleiben. Weißes Gewebeklebeband nannte
ich schon. Haftet langjährig. Ein teurer Scheinwerfer verliert keine Leuchtkraft,
wenn Klebeband ihn scheinbar zusammenhält, wenn Schmirgelpapier tiefe Kratzer
in seinem Gehäuse hinterlassen hat.
- Klingel
- Unbedingt eine große aus Stahl suchen. Die Farbe der Glocke herunterschmirgeln
und die Oxidation das Werk vollenden lassen.
- Gepäckträger
- Mit Draht eine Verbindungsstelle umwickeln, so dass es wie eine Reparatur einer
gebrochenen Verbindung aussieht
- Sattel
- Mit einer möglichst hässlichen Plastiktüte abdecken falls z.B.
ein Kernledersattel oder andere schwer beschädigungsfrei verschandelbare
Modelle verwendet werden. Damit die Tüte wirklich immer am Rad greifbar
ist mit einem Bändsel sichern. Handelt es sich beim Sattel um ein billiges
Modell, wird an Stellen wo kein Schenkel sich aufreiben kann etwas
aus dem Plastikbezug herausgepult. Prima, wenn das Polstermaterial
eine stark kontrastierende Farbe zum Außenbezug bildet.
Falls hinreichend dicke Plastikteile am Sattelgerüst existieren, diese
ankokeln oder oder mit einem Lötkolben malträtieren.
- Scheibenbremsen, Federgabeln
- Durch ihre Bauart auffällige Teile möglichst vermeiden. Falls es sich
nicht vermeiden lassen, diese Teile besonders sorgfältig und nachhaltig
verschandeln.
- Lenkerendstopfen
- Sektkorken verwenden.
- Dreck
- Besonders gut haftet Lehm. Putzen des Rades ist selbstverständlich absolut tabu. Das Rad
bekommt die für die Funktion notwendige Pflege, sonst sieht es keinen Lappen.
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